Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Wärmepumpe?
Gebäudetyp, Dämmstandard, Heizflächen, notwendige Umbauten sowie die Wahl der Wärmepumpen-Art (Luft-Wasser, Sole-Wasser) bestimmen die Investition. Auch Aufstellort, Schall- und Stromanschluss spielen eine Rolle. Im Betrieb wirken sich Effizienz (JAZ), Tarif und Eigenstrom aus.
- Gebäudezustand und Vorlauftemperaturen
- Hydraulik, Pufferspeicher, eventuell neue Heizflächen
- Planung, Installation, Genehmigungen und Erdarbeiten (falls nötig)
- Strompreis, Wärmepumpentarif und Eigenverbrauch durch PV
Investitionskosten im Überblick
Die folgenden Bereiche sind unverbindliche Richtwerte. Eine individuelle Planung kann je nach Umfang abweichen.
| Gebäudetyp | Invest (ca.) | Hinweis |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus | XX.XXX–XX.XXX € | abhängig von Umbauten & Außeneinheit |
| Doppelhaushälfte | XX.XXX–XX.XXX € | Schallschutz & Leitungswege beachten |
| Mehrfamilienhaus | XX.XXX–XXX.XXX € | Leistung, Zählerkonzept, Speicher |
Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die individuellen Gegebenheiten und aktuelle Marktpreise.
Betriebskosten und Stromverbrauch
Der jährliche Verbrauch hängt von Heizlast, Effizienz und Tarif ab. Eine hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) senkt die Stromkosten. Mit einem Wärmepumpen- oder dynamischen Tarif können Sie Lastspitzen reduzieren; PV-Eigenstrom verbessert die Bilanz weiter.
Wie viel Förderung kann die Kosten senken?
Bundesförderung, Boni und eventuelle Einkommenszuschläge können den Nettoaufwand merklich verringern. Da Programme und Konditionen sich ändern, sollten Sie jede Maßnahme aktuell prüfen.
Förderung jetzt berechnen
Nutzen Sie den Förderungs-Check und erhalte eine Einschätzung zu passenden Zuschüssen.
Förderung prüfenKostenbeispiele aus der Praxis
Die folgenden Szenarien sind beispielhaft und keine Preisgarantie. Sie zeigen, wie sich Investition, Förderung und Betrieb auf die Gesamtkosten auswirken können.
- EFH, teilmodernisiert: Außenaufstellung, moderate Umbauten, mögliche Förderung reduziert die Investition deutlich.
- DHH mit Heizkörpern: Heizkurve optimieren, Schallkonzept planen, Positionierung zur Nachbarschaft beachten.
- MFH mit mehreren Wohneinheiten: Zählerkonzept, Speicher und Hydraulik sind entscheidend für Effizienz und Abrechnung.