Herausforderungen im Altbau
Unsanierte Gebäude benötigen oft höhere Vorlauftemperaturen. Prüfen Sie Dämmung, Fenster und Heizflächen. Ein hydraulischer Abgleich und das Absenken der Heizkurve verbessern die Chancen deutlich.
Wärmepumpe mit Heizkörpern – geht das?
Ja, wenn Heizkörper ausreichend groß sind und die Vorlauftemperatur reduziert werden kann. Niedertemperatur-Heizkörper oder zusätzliche Flächenheizung helfen, die Effizienz zu sichern.
- Heizkurve testen und Absenkung dokumentieren
- Ggf. einzelne Heizkörper tauschen oder ergänzen
- Wärmepumpen-tauglichen Pufferspeicher planen
Sanierungsschritte, die eine Wärmepumpe unterstützen
Jede Verbesserung der Gebäudehülle senkt die benötigte Vorlauftemperatur. Häufige Maßnahmen sind:
- Fenster- und Türentausch
- Teilweise Fassaden- oder Dachdämmung
- Hydraulischer Abgleich und Heizkreisoptimierung
- Einbindung von PV-Strom zur Senkung der Betriebskosten
Praxisbeispiele: Wärmepumpe im unsanierten oder teilsanierten Altbau
Beispiele zeigen, dass auch unsanierte Gebäude mit sorgfältiger Planung funktionieren können. Wichtig ist immer ein individuelles Konzept.
- Teilsaniertes EFH: Heizkörper bleiben, Heizkurve abgesenkt, Förderung reduziert Investition.
- Unsanierte DHH: Ergänzende Dämmung an neuralgischen Stellen, Schallschutz zur Nachbarschaft.
- Altbau MFH: Fokus auf Aufstellort, Zählerkonzept und geregelte Heizkreise.
Checkliste: Ist Ihr Altbau bereit für die Wärmepumpe?
- Dämmzustand und Fensterqualität bekannt?
- Heizflächen ausreichend und Heizkurve optimierbar?
- Stromanschluss und Platz für Außeneinheit gesichert?
- Schallschutz und Abstände zu Nachbarn geplant?
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